Ein Tier heilt Tiere:  Der medizinische Blutegel

Die Blutegeltherapie erfährt zzt. als hochwirksames Verfahren der Naturheilkunde eine Renaissance im Bereich der Humantherapie, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Insgesamt werden jährlich in Deutschland ca. 100 000  Blutegelbehandlungen durchgeführt. Neben der Rückbesinnung auf die Blutegeltherapie im Humanbereich erobert der Hirudo medicinalis auch mit erheblicher Steigerungsrate den Bereich der Tiertherapie.

Die Anwendung der Blutegeltherapie setzt eine spezifische Ausbildung des Tiertherapeuten voraus.

Seit 2005 wurden Die Blutegel in Deutschland als Fertigarzneimittel eingestuft, und sind wie alle diese Arzneimittel, zulassungspflichtig.

Für die medizinische Verwendung werden die Egel extra gezüchtet.

Medizinische Blutegel verfügen in Ihrem Speichel über eine Reihe von medizinisch wirksamen Substanzen, die während des Saugvorganges in die Bisswunde abgegeben werden. Der Blutegel ist somit eine Art biologische Apotheke mit Wirkstoffen, die auch in Arzneimitteln der Schulmedizin zum Einsatz kommen. Ihre Inhaltsstoffe haben sogar antibiotische Wirkung. Sie wirken stark durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Die Wirkstoffe des Blutegels fördern u.a. durch Gerinnungshemmung die lokale Blutzirkulation im Bereich der Ansatzstelle und helfen insbesondere gegen schmerzhafte Entzündungen. Auch chronische Erkrankungen können in Folge der stark verbesserten Stoffwechselsituation durch die Blutegeltheapie häufig positiv beeinflusst werden und es entstehen neue Chancen auf Linderung und Heilung.

Der Blutegel saugt bei einer Therapie etwa 30 Minuten bis 2 Stunden, je nach Größe saugt er ca. 3 bis 10 ml Blut, durch die Wunde kann bis zu der dreifachen Menge Blut beim Nachbluten abfließen.

 

Wirkungsweise:

- Kleiner Aderlass

- Förderung des venösen Abflusses

- Förderung des arteriellen Zustromes

- Förderung des Lymphstromes

- Entzündungshemmende Wirkung

- Antibiotische Wirkung


Der Biss selbst ist schmerzarm und wird vom Tier gut toleriert. Nach dem Biss tritt ein leichtes Brennen oder Stechen auf- vergleichbar mit der Berührung einer Brennessel. Man vermutet das einer der vielen Speichelinhaltsstoffe eine leicht sedierende Wirkung hat.


Einsatzgebiete:

Hunde, Katzen, Kleintiere:                   Pferde, Großtiere:

- Arthritis/ Arthrose                                   - Arthritis/ Arthrose ( z.B. Schale,Spat) 

- Gelenkfehlbidungen ( z.B. HD/ ED)       - Huferkrankungen ( z.B. Rehe, Hornfäule)

- Erkrankungen des Bänder- und            - Erkrankungen des Bänder- und

  Sehnenapparates                                    Sehnenapparates z.B. Sehnen-und

- Wirbelsäulenerkrankungen                   - Sehnenscheidenentzündung,

  ( z.B. Spondylosen, Diskopathien)        - Fesselträgerentzündungen

- Neuriten ( Nervenreizungen,-                - Gallen (auch Piephacke, Nackenbeule)

  entzündungen)                                      - Hufrollenproblematik ( Podotrochlose,

- Myogelosen ( Muskelverhärtungen)            Podotrochitis)

- Ekzeme ( z.B. Leckekzem, Ohrekzem    - Wirbelsäulenerkrankungen
    Zwischenzehenekzem )                                                                                       

- Abzesse                                                  - Lumbago ( Kreuzverschlag)

- Mastitis ( Gesäugeentzündung)         

- Wundheilungsstörungen                        - Wundheilungstörungen

- Narbeproblematik ( auch post Op.)        - Narbenproblematik

- Hämatome                                              - Hämatome

- Venenerkrankungen ( Thrombose)        - Venenerkrankungen

                                                                 - Phlegmone ( Einschuss) , Abszesse

 

Blutegeltherapie

 

 

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